Detact unterstützt Forschung im Spritzguss als zentrales MES

6. Oktober 2020
Detact unterstützt Forschung im Spritzguss als zentrales MES

– Intelligentes Datenmanagement: Qualität von Hybridstrukturen für die Automotive-Serienfertigung vorhersagen
– Zerstörungsfrei: Forscher simulieren Prozesse nach dem Prinzip des Digitalen Zwillings
– KI-Leitstand: Detact integriert Daten und fungiert als zentrales MES sowie BDE-System

Dresden, 06. Oktober 2020 – Die Symate GmbH, Spezialist für die Optimierung von Fertigungsprozessen mit den Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI), unterstützt das renommierte Forschungsprojekt ‚hypro‘; Förderkennzeichen 03XP0284A-J. In diesem sollen auf der Basis von mehr als 10.000 Hybridstrukturen hochbelastbare und multifunktionale hybride Bauteile für die Serienproduktion im Automotive-Sektor entwickelt werden. Das zentrale Element bildet eine Spritzgusszelle, die in ein anspruchsvolles Setting mit automatisierten Prozessen und Analysen integriert ist.

Somit wird im Rahmen des hypro-Projektes eine Datenbasis erzeugt, die in Ihrer Komplexität bisher einzigartig ist und daher über eine zentrale KI-Plattform verarbeitet wird. Diese anspruchsvolle Aufgabe übernimmt das Softwaresystem ‚Detact‘.

Das grundlegende Ziel von hypro ist eine wirtschaftliche Lösung für die Leichtbau-Serienproduktion. Die dabei gewonnenen Erfahrungen sollen dazu beitragen, dass neuartige Leichtbauteile Fahrzeuginsassen zukünftig noch besser schützen und gleichzeitig einen Beitrag zur Senkung von umweltschädlichen Emissionen leisten.

Um die Qualität der Hybridstrukturen zerstörungsfrei zu sichern und die Bauteileigenschaften der Hybridkomponenten gezielt vorher zu sagen, werden die Faserverbund-Kunststoff-Metall-Hybridstrukturen im hypro-Projekt vollständig digitalisiert. Dabei fungiert die KI-Plattform Detact als zentraler Prozessleitstand und übernimmt mit künstlicher Intelligenz grundlegende Aufgaben eines MES. Hierzu gehören automatisierte Ad-hoc-Analysen, die die Forscher jederzeit über mögliche Wechselwirkungen und Kenngrößen (bspw. Auffälligkeiten und Zustände im Prozess, Bauteilmerkmale sowie aktuelle und historische Spritzgussparameter, Bauteilauslegung, etc.) und vieles mehr informieren. Zudem werden die einzelnen Prozessketten in den Bereichen Entwicklung, Charakterisierung sowie Fertigung mit Detact visualisiert.

Hierzu erläutert Dr. Martin Juhrisch, Geschäftsführer der Symate GmbH: „Das hypro-Projekt arbeitet mit hoch komplexen Versuchen und Experimenten. In diesen entsteht eine Flut an Daten, die in kürzester Zeit systematisiert und verarbeitet werden muss. Mit unserer KI-Plattform Detact können die Forscher die Vielzahl der verschiedenartigen Informationen sicher beherrschen, denn Detact strukturiert und analysiert die Daten automatisch und visualisiert sie anwenderspezifisch. So fungiert Detact als KI-Leitstand (MES), der alle erforderlichen Schnittstellen zu Maschinen, sensorbasierten Werkzeugen und Prüfgeräten sowie zu angrenzender Software für Qualitätssicherung und Simulation integriert.“

Mithilfe der zentralen KI-Plattform Detact setzen die hypro-Forscher auf eine prozesskettenübergreifende Datenintegration. Auf dieser Basis sind sie dazu in der Lage, ein Konzept für einen digitalen Zwilling zu entwickeln, der die Daten sowohl entlang der Prozesskette, als auch aus allen realen und virtuellen Datenquellen bauteilbezogen ablegt und analysefähig macht. Mit dem dabei gewonnenen Wissen lassen sich unterschiedliche Materialkombinationen systematisch bewerten und konkrete Hinweise für die Bauteilgestaltung ableiten. Zudem werden mögliche Designfehler noch vor der eigentlichen Werkzeugfertigung zuverlässig erkannt. Und: Mit dem gewonnenen Wissen wird es möglich, Bauteil und Spritzgießwerkzeug von Anfang an prozessoptimiert zu gestalten. Aufwändige Optimierungsschleifen bei der Abmusterung werden vermieden.

Das Verbundprojekt hypro wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert und durch den Projektträgers Jülich PTJ betreut. Im Projekt arbeiten zehn Einrichtungen aus Forschung und Industrie eng zusammen.

Über die Symate GmbH
Die Symate GmbH ist ein Spezialist für Künstliche Intelligenz (KI) und Big Data sowie Hersteller des KI-Systems Detact® ‚KI-Infrastruktur & Apps‘. Detact sammelt, analysiert und verarbeitet Produktions- sowie Qualitätsdaten zur systematischen Überwachung und Optimierung von Prozessen. Das neuartige System arbeitet mit nahezu allen Datenquellen bzw. Schnittstellen und nutzt die Methoden der Künstlichen Intelligenz. Es bietet somit flexible Funktionalitäten für eine automatisierte Prozessüberwachung und nachhaltige Prozesstransparenz. Damit übernimmt Detact auch verschiedene Aufgaben eines klassischen MES (Manufacturing Execution System), geht aber weit darüber hinaus. Bei Bedarf kann das Softwaresystem der Symate GmbH sogar an ein bestehendes MES, BDE oder CAQ angebunden werden, um dessen Funktionalitäten gezielt zu erweitern.
Mit Detact erhalten Anwender nicht nur ein detaillierteres Prozessverständnis, sondern auch digitale Assistenten für verschiedenste Szenarien rund um ihren Fertigungsprozess. Die Basis dafür bilden mehr als 15 browser-basierte Apps, die sich für kleine, mittlere und große Anwendungen individuell anpassen lassen. Detact wird von zahlreichen Firmen aus den Bereichen Automobil, Kunststoff, Maschinenbau, Luftfahrt, Leichtbau, Medizintechnik und Additive Fertigung etc. sehr erfolgreich eingesetzt. Weitere Informationen über Detact und die Symate GmbH finden Sie im Internet unter detact.de bzw. unter symate.de.

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Spritzguss Forschungsprojekt hypro nutzt Detact als MES

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Digitalisierung: KI-Software mit Sensorik verknüpfen

6. Oktober 2020
Digitalisierung: KI-Software mit Sensorik verknüpfen

Let’s Start (Up)!

Celine Mehrle und Daniel Möst berichten im Amplify-Newsletter über die Kooperation zwischen Pepperl + Fuchs und Symate. Unter dem Stichwort „Let’s Start (Up)! erläutern sie die Vorteile einer integrierten Lösung, die die Sensorik des renommierten Hardware-Herstellers mit der KI-Plattform ‚Detact‘ von Symate, verbindet. So könnten beide Unternehmen ihren Kunden zukünftig ein Gesamtpaket aus Sensorik, Schnittstelle und Software anbieten, das die Digitalisierung in der Produktion weiter vorantreibt und die Optimierung von Prozessen nachhaltig erleichtert.

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stefan lange

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KI-Gesamtpaket für die verarbeitende Industrie

8. September 2020
KI-Gesamtpaket für die verarbeitende Industrie
  • Integration: Symate und Pepperl+Fuchs wollen Gesamtpaket mit Expertenfunktionen für die automatisierte Prozessanalyse und -optimierung entwickeln
  • Strategischer Meilenstein: Mit der Integration von spezialisierten Hard- und Softwarekomponenten kommt Symate seinem Ziel der zentralen KI-Plattform für die industrielle Fertigung deutlich näher
  • Mehrwert für Anwender: Hoher Funktionsumfang sowie perfekt aufeinander abgestimmte Hard- und Softwarekomponenten

 

Dresden/ Mannheim, 8. September 2020 – die Symate GmbH, Spezialist für die Optimierung von Fertigungsprozessen mit den Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI), möchte ihr Know-how mit dem global agierenden Spezialisten für Fabrik- und Prozessautomation, Pepperl+Fuchs SE, verbinden. Ziel ist eine integrierte Expertenlösung für die automatisierte Analyse und Optimierung von industriellen Fertigungsprozessen sowie Qualitätsmerkmalen.

Im Rahmen eines Pilotprojektes testet Symate derzeit die Hardwarekomponenten von Pepperl+Fuchs und verbindet diese mit dem KI-System Detact. Auf dieser Basis soll ein perfekt abgestimmtes Gesamtpaket entstehen, das den Kunden beider Unternehmen einen deutlich größeren Funktionsumfang rund um die Automatisierung von Fertigungsprozessen bietet, als die bisherigen Einzellösungen. 

Win-Win für alle Beteiligten

Das übergreifende Gesamtsystem kann den Kunden von Symate und Pepperl+Fuchs zahlreiche Vorteile bieten. So profitieren sie bspw. vom hohen Funktionsumfang der perfekt aufeinander abgestimmten Hard- und Softwarekomponenten. Und: Während Pepperl+Fuchs wertvolle Rückmeldungen aus laufenden Prozessen erhält und die Daten der eigenen Sensoren anschaulich visualisiert, kommt Symate seinem strategischen Ziel, Detact zu einer zentralen und ganzheitlich ausgerichteten KI-Plattform für die verarbeitende Industrie zu entwickeln, deutlich näher. 

Hierzu erklärt David Haferkorn, verantwortlicher Produktmanager bei der Symate GmbH: „Unser KI-System erfasst und analysiert eine Vielzahl von Parametern. Um diese Daten jederzeit schnell und zuverlässig zu verarbeiten, benötigen wir hoch zuverlässige Hardwarekomponenten, die sehr detaillierte Informationen liefern. Auch wenn wir nahezu jede Datenquelle in Detact integrieren können, ist die Qualität der gelieferten Daten für eine umfangreiche und automatisierte KI-Analyse nicht immer geeignet. Daher müssen wir oftmals Anpassungen vornehmen oder zusätzliche Sensoren einbauen. Mit Pepperl+Fuchs haben wir nun einen Experten auf dem Gebiet der Automatisierungstechnik gefunden, der uns bei der Auswahl der richtigen Hardware sehr gut unterstützen kann. So können wir unseren Kunden von Anfang an auch zuverlässige Hardwarekomponenten anbieten, die sich perfekt auf unsere Software abstimmen lassen und Expertenfunktionen auf Basis des verfügbaren Gesamtdatenbestandes von Pepperl+Fuchs einfließen lassen.“ 

Daniel Moest, New Business Development bei Pepperl+Fuchs, ergänzt: „Gemeinsam mit Symate möchten wir unser Know-how im Bereich der Sensorik mit der Künstlichen Intelligenz von Detact verbinden. Für uns ist das ein perfekter Match für zukunftsfähige Geschäftsmodelle. Bei Pepperl+Fuchs sammeln wir bereits dann völlig neue Erfahrungswerte, wenn wir die Daten aus unseren Sensoren mit Detact verknüpfen und anschaulich visualisieren. Derzeit befinden sich diverse industrielle Sensoren mit IO-Link-Schnittstelle, RFID-Komponenten, IO-Link-Master sowie die dazugehörige Verbindungstechnik bei Symate in der Probephase. Sobald wir die Sensorik dann in einer ‚echten‘ Anlage einsetzen, können wir weitere Praxiserfahrungen sammeln und eine perfekte Lösung für industrielle Anwendungen finden. Darauf sind wir sehr gespannt.“

 

Über die Symate GmbH

Die Symate GmbH ist ein Spezialist für das Technologiedatenmanagement (TDM) und Hersteller von Detact® ‚KI-Infrastruktur & Apps‘. Detact sammelt, analysiert und verarbeitet Produktions- sowie Qualitätsdaten zur systematischen Überwachung und Optimierung von Prozessen. Das browserbasierte System nutzt die Möglichkeiten des IoT (Internet of Things) und bietet flexible Funktionalitäten für eine zielgerichtete Bauteil- und Prozessgestaltung. Anwender erhalten dadurch ein detaillierteres Prozessverständnis und einen digitalen Assistenten für verschiedenste Szenarien rund um ihren Fertigungsprozess. Weitere Informationen über Detact und die Symate GmbH finden Sie im Internet unter symate.de. sowie unter detact.de  

 

Über Pepperl+Fuchs SE

Pepperl+Fuchs ist ein international erfolgreicher Pionier sowie Innovator im elektrischen Explosionsschutz und im Bereich der Sensorik. Das Unternehmen mit Sitz in Mannheim wurde 1945 als kleine Radiowerkstatt gegründet und beschäftigt heute weltweit mehr als 6.300 Mitarbeiter. Die umfangreiche Produktpalette von Pepperl+Fuchs richtet sich an Kunden aus den Bereichen Fabrik- und Prozessautomation. Für diese bietet das Unternehmen bspw. Sensoren, Drehgeber, AS-Interfaces, RFID-Systeme, Barcode-Lösungen und Data-Matrix-Codes sowie Vision-Sensoren. Hinzu kommen Interface Bausteine und Remote I/O-Systeme, Feldbusinfrastruktur-Lösungen, Gehäuse, Füllstandsmessgeräte, Ex-Bedienterminals, elektrische Komponenten sowie Systeme für den Explosionsschutz und Ex-IPCs. Weitere Informationen über Pepperl+Fuchs finden Sie unter www.pepperl-fuchs.com

 

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Neue Website zur KI-gestützten Überwachung von Fertigungsprozessen

3. September 2020
Neue Website zur KI-gestützten Überwachung von Fertigungsprozessen
  • Jetzt Online: www.detact.de
  • Innovatives Softwaresystem ‚Detact‘ wird vorgestellt
  • Detact bringt Künstliche Intelligenz in den Fertigungsprozess
  • Nachhaltige Prozessoptimierung mit vorhandenen Daten
  • Praktische Beispiele zeigen den Mehrwert des Systems 

 

Dresden, 3. September 2020 – Die Symate GmbH präsentiert die neue Website www.detact.de. Hier wird das einzigartige Softwaresystem ‚Detact‘ im Detail vorgestellt. Detact analysiert, visualisiert und überwacht industrielle Fertigungsprozesse auf eine völlig neue Art und Weise. Mit diesem hoch skalierbaren und vollautomatischen System werden Prozessketten transparent und Anwender erhalten ein maßgebliches Steuerungselement, mit dessen Hilfe sie ihre Prozesse ebenso nachhaltig optimieren können, wie die Qualität ihrer Bauteile und Produkte. 

Der besondere Vorteil:
Detact ist hoch skalierbar. Daher spielt es keine Rolle, ob Detact eine einzelne Anlage überwacht oder riesige Fertigungslinien, die über mehrere Standorte weltweit verteilt sind. Denn: Detact ist Web-basiert und arbeitet mit praktisch allen Datenquellen sowie fast jeder Schnittstelle. Aufgrund der speziellen Struktur von Detact lassen sich die in einem Pilotprojekt gewonnenen Ergebnisse bei Bedarf leicht auf eine komplexe Fertigungseinrichtung übertragen.

 

Für die erfolgreiche Arbeit mit Detact sind zwei Dinge entscheidend:

  1. Das Vorhandensein von Daten!
    Diese fallen im Fertigungsprozess fast ständig an und sind damit praktisch immer vorhanden Sie müssen lediglich genutzt werden. Hierfür ist es erforderlich, diese Daten aus den Maschinen und Anlagen zu erfassen und in Detact zu übertragen. Den Rest macht Detact vollautomatisch.
  2. Die richten Daten adressieren und auf die richte Weise nutzen!
    Die Datenspezialisten von Symate verfügen über ein tiefgreifendes Wissen und langjährige Erfahrung bei der datenbasierten Optimierung von Prozessketten. Denn: Symate arbeitet mit der TU Dresden und verschiedenen Fraunhofer-Instituten eng zusammen und hat in diesem Rahmen auch die komplexen statistischen Modelle entwickelt, die innerhalb von Detact vollautomatisch ablaufen und kundenspezifische Analysen möglich machen.

Ein weiterer, maßgeblicher Mehrwert von Detact ergibt sich durch den Einsatz von Methoden der künstlichen Intelligenz. Hierdurch beherrscht Detact selbst größte Datenmengen (z.B. in Sinne von Big Data) sicher, was das System deutlich von einem MES (Manufacturing Execution System) unterscheidet. Bei Bedarf kann Detact sogar an ein bestehendes MES angebunden werden, um dessen Funktionalitäten gezielt zu erweitern. 

Digitale Assistenten für verschiedene Anwender

Entscheidet sich ein Anwender für den Einsatz von Detact, erhält er eine Reihe von speziellen Detact-Apps, die auf seine individuellen Bedürfnisse abgestimmt sind. Diese Apps dienen als digitale Assistenten, die bestimmte Ausschnitte eines Prozesses systematisch darstellen oder Handlungsvorschläge unterbreiten. Somit bündeln sie wertvolles Wissen in einem zentralen System, das somit weniger an die Erfahrung oder Qualifikation der einzelnen Mitarbeiter gebunden ist. Somit wird die Arbeit von Fertigungsplanern, Technikern, Managern und Werkern deutlich einfacher und vor allem transparenter.

 

Über die Symate GmbH

 

Die Symate GmbH ist ein Spezialist für das Technologiedatenmanagement (TDM) und Hersteller von Detact® ‚KI-Infrastruktur & Apps‘. Detact sammelt, analysiert und verarbeitet Produktions- sowie Qualitätsdaten zur systematischen Überwachung und Optimierung von Prozessen. Das browserbasierte System nutzt die Möglichkeiten des IoT (Internet of Things) und bietet flexible Funktionalitäten für eine zielgerichtete Bauteil- und Prozessgestaltung. Anwender erhalten dadurch ein detaillierteres Prozessverständnis und einen digitalen Assistenten für verschiedenste Szenarien rund um ihren Fertigungsprozess. Weitere Informationen über Detact und die Symate GmbH finden Sie im Internet unter www.symate.de.

 

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Digitales Management stärkt Versorgung von MS-Patienten

3. September 2020
Digitales Management stärkt Versorgung von MS-Patienten

 

GEMEINSAME MEDIEN-INFORMATION von Carus Consilium Sachsen GmbH, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, Technische Universität Dresden

  • EFRE-Förderung ermöglicht Konzeptentwicklung für hochqualitative Versorgung bei Multipler Sklerose (MS)
  • Neben der Perspektive des Arztes berücksichtigt das QM-Konzept erstmals auch die Sicht der Patienten

Am Donnerstag, dem 3. September, fällt der offizielle Startschuss für das Versorgungsprojekt „Pfadgestütztes Qualitätsmanagement in der MS-Versorgung“ (QPATH4MS): An diesem Tag erhalten die Projektpartner Carus Consilium Sachsen GmbH, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, Technische Universität Dresden, die MedicalSyn GmbH sowie die Symate GmbH die Förderbescheide des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Freistaates Sachsen in Höhe von 1,7 Millionen Euro gefördert. Die Summe steht zur Verfügung, um das Behandlungsmanagement von MS-Patienten erstmals aktiv und konsequent in eine elektronische Plattform zu integrieren. Damit sollen die Versorgungsqualität, die Patientenzufriedenheit und die Informationstransparenz deutlich verbessert werden.

Mit dem Projekt QPATH4MS wird bundesweit zum ersten Mal ein Qualitätsmanagementkonzept (QM) in die MS-Behandlung integriert, dass neben der Perspektive des Arztes auch die der Patienten berücksichtigt. Mit diesem „Tandempfad“ lassen sich die ambulanten und stationären Versorgungsangebote der MS-Patienten zielgerichtet und effizient steuern. Maßstäbe liefern dafür die jederzeit durch Arzt und Patient kontrollierbaren Qualitätsindikatoren.

Zentraler Knotenpunkt für QPATH4MS ist das Multiple Sklerose Zentrum (MSZ) an der Klinik für Neurologie des Dresdner Uniklinikums. Mit monatlich rund 1.000 Patienten ist es das größte akademische MS-Zentrum Deutschlands. In dieser Einrichtung steht neben einer umfassenden klinisch-interdisziplinären Versorgung von Multiple-Sklerose-Patienten auch die Wissenschaft mit dem Bereich Digital Health im Vordergrund: Seit mehr als 20 Jahren werden hier MS-spezifische Patientendokumentationssysteme sowie die Anwendung digitaler Konzepte im Versorgungsalltag erst erprobt und dann in der Routine eingesetzt. Davon profitieren auch die MS-Patienten. Beispiele dafür sind digitalisierte Testverfahren und Fragebögen, mit denen subjektiv empfundene Einschränkungen durch die Erkrankung erfasst werden. Auf diese Weise können Patienten selbständig beziehungsweise angeleitet durch Mitarbeiter des Zentrums ihren Zustand eigenständig dokumentieren.

Das digitalisierte Monitoring ermöglicht das regelmäßige Dokumentieren des Ist-Zustandes, die Kontrolle des Krankheitsverlaufs sowie das Verwalten dieser Daten im Rahmen der MS-Versorgung. Durch das digitale Erheben dieser Daten lassen sich zeitliche, personelle und räumliche Engpässe vermeiden sowie ganzheitlich und umfangreich Daten zu weitergehenden Analysen und zum „MS-Management 2.0“ sammeln. Dies erweitert die Zeit für Arzt-Patienten-Gespräche.

Aufbauend auf bereits erfolgreich integrierte digitale Instrumente steht nun mit dem Projekt QPATH4MS ein weiterer großer Sprung in Richtung personalisiertes und digitales MS-Management an. Dafür sollen einrichtungsübergreifende konsentierte Behandlungspfade für MS-Patienten entwickelt werden, die mit Qualitätsindikatoren aus Medizin, Gesundheitsökonomie und Technologie versehen werden.

„Es ist mir ein Anliegen, die medizinische Versorgung im Freistaat Sachsen zukunftssicher zu gestalten und qualitativ zu verbessern. Die Einbindung eines mehrdimensionalen Qualitätsmanagements in der MS-Versorgung ist einzigartig. Der Einsatz von Telemedizin ermöglicht diese hochwertige Therapie auch bei steigenden Patientenzahlen und unabhängig vom Wohnort“, erklärt Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, die den Projektpartnern den Zuwendungsbescheid überreichte. Auch Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Dresden, sieht in der intensiveren Patientenintegration einen entscheidenden Versorgungsvorteil: „Das althergebrachte Rollenverständnis des Patienten, der Therapien und die ärztlichen Entscheidungen passiv hinnimmt, gehört zunehmend der Vergangenheit an. Vielen sind die Vorteile bewusst, sich aktiv in den Behandlungsprozess einzubringen. Doch dafür bedarf es großer Transparenz auf allen Seiten. Das heute startende Projekt des pfadgestützten Qualitätsmanagements in der MS-Versorgung ist hierfür ein sehr gutes Beispiel, das hoffentlich Vorbild für die Versorgung anderer chronischer Erkrankungen sein wird.“

„Dank der nachhaltigen Unterstützung der Europäischen Union und des Freistaates Sachsen gelangen digitale Lösungen der innovativen Gesundheitsversorgung dorthin, wo sie benötigt werden: zu den Menschen im Land, den chronisch Kranken und ihren unermüdlich arbeitenden Ärzten und Pflegern“, ergänzt Dr. Olaf Müller, Geschäftsführer der Carus Consilium Sachsen GmbH.

 

Zielgerichtete Leistungsinanspruchnahme und Kostensenkung

Gesundheitsökonomisch beinhaltet Multiple Sklerose nicht ausschließlich direkte, durch die Erkrankung selbst verursachte Kosten. Einen nicht zu unterschätzenden Faktor stellen die indirekten Kosten dar, die zum Beispiel für den Erhalt der Arbeits- oder Erwerbsfähigkeit notwendig sind. Auch aus dem Umstand, dass rund 80 Prozent aller MS-Patienten zusätzlich Leistungen aus mindestens drei verschiedenen Versorgungsbereichen beziehen (etwa Orthopäde, Neuroophthalmologe, Allgemeinmediziner, Psychologe und auch Radiologe), ergibt sich die Notwendigkeit, die Versorgung stärker sektorenübergreifend zu planen und zu steuern.

Durch das mit QPATH4MS neu entwickelte pfadbasierte Behandlungsmanagement können Patienten und Angehörige zukünftig noch zielgerichteter Leistungen des Gesundheitswesens in Anspruch nehmen, deren Qualität für Ihre individuelle Erkrankungssituation besser einschätzen und somit auch selbst managen.„Patienten und Angehörige erhalten dadurch mehr Klarheit über die Erkrankung und den notwendigen Behandlungs- und Versorgungsprozess. Unnötige stationäre Aufenthalte als auch Mehrfachbehandlungen und -untersuchungen lassen sich vermeiden. Dadurch wird letztlich das Gesundheitswesen entlastet und es werden deutliche Kosteneinsparungen erzielt“, sagt Prof. Heinz Reichmann, Direktor der Klinik für Neurologie und Dekan der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden. 

 

Patientenintegration

Da sich beim Krankheitsbild Multiple Sklerose das Versorgungsteam in der Regel aus mehreren, institutions- und sektorenübergreifenden Akteuren zusammensetzt, ist für eine erfolgreiche Behandlung die Integration des Patienten als „Mitentscheider“ von besonderer Bedeutung. Patienten, die aktiv in ihren Behandlungsprozess involviert sind, zeigen eine höhere Therapieadhärenz und damit bessere Behandlungsergebnisse. Dadurch lässt sich auch das Risiko einer Arbeits- oder Erwerbsunfähigkeit infolge einer Krankheitsprogression verhindern. Neben dem direkten Arzt-Patienten-Kontakt dienen unter anderem elektronische Patientenportale als Werkzeug, den Patienten in den MS-Behandlungsprozess einzubeziehen. Ein solches Patientenportal wird derzeit auch am Multiple Sklerose Zentrum entwickelt und getestet. MS-Patienten werden im Rahmen von Workshops und Befragungen von Anfang an in die Gestaltung der Anwendung miteinbezogen. Das Portal soll es MS-Patienten unter anderem erlauben, ihren vergangenen und geplanten Behandlungsverlauf zu verfolgen und mit Leistungserbringern zu korrespondieren. Patienten sollen zum Beispiel zusätzliche Informationen zu ihrer individuellen Erkrankung erhalten und in verständlicher Form Befunde sowie andere medizinisch-relevante Daten wie Medikationshinweise ihrer Behandlung einsehen können.

 

Kontinuierliche Qualitätssicherung beim Behandlungsmanagement

 

Damit der Behandlungsverlauf für den Patienten nachvollziehbar ist, wird dieser im Projekt QPATH4MS elektronisch abgelegt, strukturiert und sowohl für Arzt als auch für Patient visualisiert. Zur Auswertung des Behandlungserfolgs und der Qualität der Versorgung werden zudem Qualitätsindikatoren integriert. Nur so können beide, der Patient und der Arzt, auch die Qualität der Behandlung überprüfen. Der Patient kann zudem die Krankheit besser verstehen und zu einer erfolgreichen Therapie beitragen. Da Patientenportale im deutschen Gesundheitswesen bisher nur wenig mit dem tatsächlichen Behandlungsverlauf verknüpft sind und damit auch nicht zur Versorgungssteuerung und zum Qualitätsmanagement eingesetzt werden, stehen bisher auch keine entsprechenden Qualitätsmanagementwerkzeuge und Visualisierungsmöglichkeiten für Patienten und Ärzte zur Verfügung. „Solche Werkzeuge spielen aber für ein optimales Management von MS-Patienten eine herausragende Rolle und sind somit ein wichtiger Baustein für einen erfolgreichen multidisziplinären Behandlungsansatz, der alle an der Behandlung beteiligten Akteure miteinschließt“, erklärt Prof. Tjalf Ziemssen, Leiter des MS-Zentrums sowie des Zentrums für klinische Neurowissenschaften am Dresdner Uniklinikum. Der neue Ansatz ermöglicht gleichzeitig die Rückkopplung zum medizinischen Fachexperten. Auch hierfür existieren bislang noch keine ausreichenden technischen Werkzeuge.

Ziel von QPATH4MS ist daher, Patient und Arzt gleichermaßen in das Therapiemanagement so mit einzubinden, dass ein gemeinsamer Tandempfad mit implementierten Qualitätsindikatoren zur Anwendung kommen kann. „Die pfadbasierte Darstellung von Informationen zur eigenen Erkrankung gibt dem Patienten einen Überblick darüber, in welcher Phase des Behandlungs- und Versorgungsprozesses er sich befindet. Durch die konsequente Nutzung des pfadbasierten Qualitätsmanagementansatzes wird der Patient in die Lage versetzt, durch verständliche und situationsorientierte Handlungsempfehlungen an der Verbesserung oder Erhaltung seines Gesundheitszustands mitzuwirken“, sagt Prof. Werner Esswein, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Systementwicklung an der TU Dresden. Diesbezügliche Entscheidungen kann er aktiv mitgestalten, indem er beispielsweise Kontakte mit Leistungserbringern effektiver vorbereiten kann. Dank gestärkter Gesundheitskompetenz wird er zum mündigen Patienten und kann in wichtige therapeutische Entscheidungen eingebunden werden. Der Patient bekommt die Chance, die Rolle als Qualitätsmanager seiner eigenen Therapie zu übernehmen. Der Arzt wiederum hat ebenfalls die Möglichkeit, anhand konkreter Qualitätsindikatoren die Behandlungsschritte zu optimieren. Durch die Entwicklung weiterer Outcome-Instrumente soll nicht nur die Qualität des Behandlungsprozesses, sondern zusätzlich auch die Qualität der Therapieergebnisse besser dokumentiert werden.

„Nur mittels standardisierter interoperabler Datenbanklösungen sind solche digitalen Unterstützungsprozesse innovativer medizinischer Behandlungskonzepte effizient umsetzbar“, sagt Lars Großmann, Geschäftsführer der MedicalSyn GmbH. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den Projektpartnern bei der Entwicklung einer intelligenten Überwachung und Steuerung von Patientenpfaden. Unsere Stärken als Symate liegen in der Automatisierung von Methoden der Künstlichen Intelligenz und dem Umgang mit großen Datenmengen. Im Projekt werden wir beides benötigen, um einerseits Schnittstellen für alle relevanten Datenquellen zu schaffen und andererseits Verfahren des maschinellen Lernens so zu kapseln, dass automatisierte Funktionen entstehen, die klinische Rohdaten verarbeiten, Strukturen wiedererkennen und mit modellierten Pfaddarstellungen abgleichen. Damit wollen wir einen Beitrag dazu leisten, klinische Pfade nicht nur zur Dokumentation, sondern zur aktiven Information von Patienten und Ärzten einzusetzen“, so Dr. Martin Juhrisch, Geschäftsführer der Symate GmbH.

 

Transparenz beim Behandlungserfolg für Patienten

Sabine H. ist 37 Jahre alt und an Multipler Sklerose erkrankt. Erste Anzeichen dafür zeigten sich mit Schmerzen und Missempfindungen im linken Arm und Bein. Vor fünf Jahren wurde die Diagnose gestellt und Frau H. nach erfolgloser Ersttherapie von ihrer Neurologin direkt an das Multiple Sklerose Zentrum am Dresdner Uniklinikum überwiesen. Seitdem steht sie dort unter regelmäßiger Kontrolle. Dank einer nun erfolgreichen Therapie kann Sabine H. heute gut mit ihrer Diagnose leben. Die studierte Dipl.- Immobilienfachwirtin arbeitet seit Jahren als Projektleitern und absolviert nebenbei mittlerweile ihr zweites Studium. Sie treibt regelmäßig Sport und ist Mitglied im Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V. (DMSG). „Ich habe Glück, dass es mir so gut geht. Das habe ich allen Ärzten und Therapeuten zu verdanken, ob dem Team im Multiple Sklerose Zentrum Dresden, meinen Hausärzten oder Neurologen, Physio- und Psychotherapeuten“, sagt Sabine H.

 

Durch die interdisziplinäre Behandlungsgruppe böte ihr ein Patientenportal enorme Vorteile: „Ich hätte weniger Aufwand die Laborwerte weiterzureichen. Keine dicken Ordner mehr. Kein mehrfaches Kopieren von Arztberichten. Wichtige Daten über den Krankheitsverlauf wären zentral über das Portal einsehbar. Im Notfall können die Ärzte darauf zugreifen. Wechselwirkungen von Medikamenten könnten hinterlegt werden. Auch das Rezept ließe sich so rechtzeitig beim zuständigen Arzt anfragen und gegebenenfalls über eine Online-Bestellung direkt an die Apotheke weiterleiten. Somit wäre die Verfügbarkeit der Medikamente besser steuerbar“, so die Patientin weiter. Zusätzlich können Patienten durch die Anbindung des Qualitätswerkzeugs überprüfen, ob alle wichtigen Untersuchungen erfolgt sind und durch die Kooperation zwischen den Ärzten kann die Behandlung gemeinsam festgelegt und auf Abweichungen schnell reagiert werden. Frau H.: „Eine Garantie kann keiner geben, aber durch die regelmäßige Verlaufskontrolle fühle ich mich gut betreut und werde auch bei akuten Problemen ernstgenommen. Das Portal wäre eine super Ergänzung für alle Beteiligten, besonders für uns Patienten.“

 

 

Das Krankheitsbild Multiple Sklerose

In Deutschland leiden mehr als 250.000 Menschen an MS. Hierbei handelt es sich um die häufigste chronisch-entzündliche, degenerative Erkrankung des zentralen Nervensystems, deren Erstdiagnose vorwiegend bei Menschen zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr gestellt wird, also bei Menschen, die zu Beginn oder mitten in ihrem (beruflichen) Leben stehen. In den meisten Fällen beeinträchtigt die MS die Lebenserwartung der Betroffenen kaum. Aber MS ist derzeit noch nicht heilbar. Jedoch kann eine früh im Krankheitsverlauf begonnene Therapie das Voranschreiten der Erkrankung hemmen. Die Behandlungsstrategien sind heutzutage sehr komplex und mit einem hohen Begleitungs- und Überwachungsaufwand verbunden. Beim Krankheitsbild MS bedarf es einer lebenslangen und ganzheitlichen Behandlung. Da die meisten MS-Patienten zusätzlich an diversen Begleiterkrankungen leiden, sind unterschiedliche Behandlungsgruppen involviert. Um eine Koordination dieser Spezialisten zur Gewährleistung einer erfolgreichen MS-Therapie zu ermöglichen, ist eine strukturierte sektorenübergreifende und pfadgesteuerte Versorgungsplanung und -steuerung unerlässlich. Nur so kann eine erfolgreiche MS-Therapie gewährleistet werden.

 

Bildtexte

Prof. Tjalf Ziemssen begleitet seine Patientin Sabine H. bei der Ganganalyse, die zur jährlichen Basisdiagnostik von Multiple-Sklerose-Patienten am MS-Zentrum des Uniklinikums gehört.

Übergabe der Förderbescheide durch Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (Mitte) – von links nach rechts: Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Dresden, Prof. Heinz Reichmann, Direktor der Klinik für Neurologie und Dekan der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden, Dr. Olaf Müller, Geschäftsführer der Carus Consilium Sachsen GmbH, Lars Großmann (Geschäftsführer von MedicalSyn GmbH) und Dr. Hannes Schlieter (TU Dresden).
Fotos: Uniklinikum Dresden / Holger Ostermeyer

 

 

Kontakte

 

Carus Consilium Sachsen GmbH
Geschäftsführer
Dr. Olaf Müller
Tel.: 0351 458 5040
E-Mail: olaf.mueller@carusconsilium.de
www.carusconsilium.de

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
Zentrum für klinische Neurowissenschaften
Prof. Dr. Tjalf Ziemssen
Tel.: 0351 458 5934
E-Mail: tjalf.ziemssen@uniklinikum-dresden.de
www.uniklinikum-dresden.de

Technische Universität Dresden
Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insb. Systementwicklung
Prof. Dr. Werner Esswein
Tel.: 0351 463 32354
E-Mail: werner.esswein@tu-dresden.de
www.tu-dresden.de
www.helict.de

MedicalSyn GmbH
Geschäftsführer
Lars Großmann
Tel.: 0351 418 848 62
E-Mail: lars.grossmann@medicalsyn.com
www.medicalsyn.com

Symate GmbH
Geschäftsführer
Dr. Martin Juhrisch
Tel. 0351 8999 4682
E-Mail: martin.juhrisch@symate.de
www.symate.de

Autor:

stefan lange

Stefan Lange

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Fraunhofer IMWS nutzt künstliche Intelligenz für die Leichtbau-Forschung

2. Juni 2020
Fraunhofer IMWS nutzt künstliche Intelligenz für die Leichtbau-Forschung
  • KI-System Detact im Einsatz
  • Daten automatisch erfassen: Detact unterstützt die Prozesskontrolle bei der Inline-Prüfung von Organosandwichs
  • Sofort richtig reagieren: Schwankungen der Bauteilqualität mit KI erkennen und gezielt entgegenwirken 

 

Dresden/ Halle, 02. Juni 2020 – Die Symate GmbH, Spezialist für die Optimierung von Fertigungsprozessen mit den Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI), unterstützt zukünftig das Fraunhofer IMWS. Das Institut beschäftigt sich unter anderem mit der Großserienproduktion von Thermoplast-basierten Sandwich-Bauteilen aus sog. Organosandwich-Halbzeugen (OSW). Diese Organosandwichs bieten herausragende Möglichkeiten für den Leichtbau und lassen sich mittlerweile schnell und günstig in Großserie produzieren. Um dabei eine Qualitätskontrolle direkt im Verarbeitungsprozess möglich zu machen, nutzt ein Forscherteam des Fraunhofer-Instituts für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS jetzt Methoden der künstlichen Intelligenz (KI) und setzt hierfür auf das KI-System Detact der Dresdner Symate GmbH.

 

Mit dem Einsatz dieses KI-Systems in der Prozesskontrolle lassen sich selbst kleinste Abweichungen schnell erkennen und korrigieren.

 

Zur lückenlosen Überwachung der sensiblen Verarbeitungsprozesse und Materialeigenschaften mit Detact erläutert Thomas Gläßer, Projektleiter am Fraunhofer IMWS: „Eine Inline-Qualitätssicherung von in Großserien hergestellten Sandwichbauteilen ist sehr anspruchsvoll, denn die spezielle Anlagentechnik erfordert das Erfassen und Auswerten von großen Datenmengen aus unterschiedlichsten Ausgabegeräten in einem eng definierten Zeitfenster. Durch den Einsatz von KI wird es möglich, bereits bei geringen Abweichungen der Bauteilqualität im Serienbetrieb gegen zu steuern. Daher wird das Fraunhofer-Team die Detact-Software nutzen, um alle Variablen, die für Schwankungen im Prozess verantwortlich sein können, permanent zu beobachten und genau zu analysieren.“

 

Sandwichbauteile überzeugen mit Top-Eigenschaften

 

Polymerbasierte Sandwichbauteile mit leichtem, strukturiertem Kernmaterial (z.B. Wabenkern) und endlosfaserverstärkten Deckschichten überzeugen durch höchste gewichtsspezifische Steifigkeiten und Festigkeiten. Aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften kommen diese Strukturen bei zahlreichen Leichtbauanwendungen zum Einsatz – zum Beispiel im Flugzeug- und Yachtbau oder bei hochpreisigem Sport-Equipment.

 

Anspruchsvolle Herstellungsprozesse für die Großserie optimiert

 

Die bisher zeitaufwändigen und teuren Herstellungsprozesse für die Sandwichtechnologie hat das Fraunhofer IMWS gemeinsam mit Partnern in den vergangenen Jahren immer weiter optimiert, um sie auch für Massenmärkte verfügbar zu machen. Mittlerweile ist die Verarbeitung kontinuierlich hergestellter, thermoplastischer Sandwichhalbzeuge mit endlosfaserverstärkten Deckschichten und integriertem Wabenkern, sogenannter Organosandwichs (OSW), im Minutentakt und vollautomatisiert möglich. Somit ist die Technologie auch für die Großserienfertigung geeignet.

Parallel zur Verbesserung der Fertigung arbeitet das Fraunhofer IMWS an neuen Methoden für die entsprechende Qualitätssicherung. Beim Einsatz hochbelastbarer Bauteile in sicherheitsrelevanten Bereichen ist diese von signifikanter Bedeutung. Idealerweise erfolgt für jedes Bauteil eine Kontrolle beispielsweise der Faserorientierung, Bauteilgeometrie oder möglicher Einflüsse auf den Wabenkern beim Thermoformen. Die Forschungsarbeiten der Fraunhofer-Fachleute haben gezeigt, dass etwa die Temperaturverteilung über das Sandwich-Halbzeug einen maßgeblichen Einfluss auf das Thermoformverhalten und somit auf die Geometrie sowie die mechanischen Eigenschaften der späteren Sandwichstruktur hat. Hinzu kommen Veränderungen der Anlagenkomponenten bei längerer Betriebsdauer, wie beispielweise der Infrarotstrahler, die ebenfalls die Herstellungsbedingungen und somit die Reproduzierbarkeit bei der Serienproduktion beeinflussen.

 

 

 

Über die Symate GmbH

 

Die Symate GmbH ist ein Spezialist für das Technologiedatenmanagement (TDM) und Hersteller von Detact® ‚KI-Infrastruktur & Apps‘. Detact sammelt, analysiert und verarbeitet Produktions- sowie Qualitätsdaten zur systematischen Überwachung und Optimierung von Prozessen. Das browserbasierte System nutzt die Möglichkeiten des IoT (Internet of Things) und bietet flexible Funktionalitäten für eine zielgerichtete Bauteil- und Prozessgestaltung. Anwender erhalten dadurch ein detaillierteres Prozessverständnis und einen digitalen Assistenten für verschiedenste Szenarien rund um ihren Fertigungsprozess. Weitere Informationen über Detact und die Symate GmbH finden Sie im Internet unter www.symate.de.

 

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Institut für Baustoffe der TU Dresden digitalisiert Materialprüfung mit KI

23. Mai 2020
Institut für Baustoffe der TU Dresden digitalisiert Materialprüfung mit KI
  • Detact® im Einsatz für die Forschung
  • Fokus auf Transparenz: Nachvollziehen, was während der Prüfprozesse passiert
  • Übergreifende Zusammenarbeit: Mehrere Institute synchronisieren ihre Forschung
  • Corona-tauglich: Systeminstallation wird innerhalb weniger Manntage in großen Teilen Remote umgesetzt

 

Dresden, 23. Mai 2020 – die Symate GmbH, Spezialist für die Optimierung von Fertigungsprozessen mit den Methoden der Künstlichen Intel-ligenz (KI), arbeitet jetzt auch mit dem Institut für Baustoffe der TU-Dresden zusammen. Die Mitarbeiter des Instituts werden das KI-System Detact zukünftig auch für die Zusammenarbeit mit anderen Instituten einsetzen, um Prüfprozesse gemeinsam zu digitalisieren, Daten auszutauschen und hohe Prozesstransparenz sicher zu stellen.

Aufgrund der vorherrschenden Corona-Pandemie wird das Digitalisierungsprojekt zu einer besonderen Herausforderung! Denn: Die Arbeiten vor Ort und persönliche Kontakte müssen auf ein absolutes Minimum reduziert werden. Dennoch kann das Projekt aufgrund der Cloud-Architektur von Detact innerhalb weniger Manntage weitgehend Remote umgesetzt werden.

Im Fokus des Digitalisierungsprojektes am Institut für Baustoffe der TU Dresden stehen die Anbindung von Datenquellen und das systematische Datenmanagement mit Detact. Diese Aufgaben wurden bisher weitgehend manuell und mit sehr hohem Aufwand realisiert. Mit Detact wird das nun anders: Die der Arbeit der Forscher wird wesentlich leichter und sie können sehr genau nachvollziehen, was in ihren Prüfkörpern passiert. Gleichzeitig können sie übergreifende Analysen zum gesamten Herstellungsprozess automatisiert durchführen und die Ergebnisse auf mobilen Endgeräten (z.T. via Tablets) sowie auf Desktop-PCs visualisieren. 

 

Prüfprozesse mit künstlicher Intelligenz digitalisieren und vernetzen

Die Untersuchungen des Dresdner Instituts sind in ein Schwerpunktprogramm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingebettet. Daher wird Detact neben den lokalen Systemen (Rheometer, Viskosimeter und Labormischer) auch zwei Rheometer an der Universität Hannover und der TU Braunschweig einbinden. Die gewonnenen und analysierten Daten werden dann in Dresden zentral verarbeitet und zeitnah mit den beteiligten Instituten ausgetauscht.

Die technische Grundlage dafür bildet die Detact Component History App. Auf Basis dieser speziellen Anwendung können die Forscher den Zustand ihrer Bauteile und Chargen lückenlos nachverfolgen (Track & Trace) und den Gesamtparametersatz synchronisieren.

Darüber hinaus wird Detact bei den Materialtests (Frischbetonuntersuchungen, Festigkeitsprüfungen etc.) neben Ist-Parametern auch Arbeitsanweisungen zum jeweiligen Prüfauftrag und Soll-Parameter erfassen sowie visualisieren. Zudem wird das erforderliche Konfigurationsmodul, das eine wesentliche Voraussetzung für ein systematisches Qualitätsmanagement bildet, als Detact-App realisiert.

„Bei einem aktuellen Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) arbeiten wir im Bereich der Materialcharakterisierung mit Universitäten in Hannover und Braunschweig eng zusammen“, erläutert Prof. Dr. Viktor Mechtcherine, Leiter des Instituts für Baustoffe an der TU Dresden. „Wir möchten das spezifische zeitabhängige rheologische Verhalten von dichtgepackten mineralischen Suspensionen gemeinsam nachvollziehen und die gewonnenen Daten zeitnah austauschen. Daher haben wir uns für den Einsatz von Detact entschieden. Das KI-System soll höchste Prozesstransparenz garantieren und unsere Arbeit deutlich erleichtern, denn Detact führt alle relevanten Datenquellen an übergeordneter Stelle zusammen und analysiert die gewonnenen Informationen automatisch. Das ist für uns perfekt! Zudem werden die Ergebnisse ortsunabhängig und in Echtzeit visualisiert.“

 

Über die Symate GmbH

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Über das Institut für Baustoffe der TU-Dresden

Das Institut für Baustoffe der TU-Dresden beschäftigt sich mit aktuellen Fragestellungen der Baustofftechnologie. Die interdisziplinäre Arbeit des Instituts trägt zur Lösung akuter Probleme der Baupraxis und zur Schaffung von soliden theoretischen Grundlagen bei. Zahlreiche Kooperationsprojekte mit deutschen und ausländischen Unternehmen sorgen für den not-wendigen Technologietransfer in die Praxis.
Zu den Forschungsschwerpunkten des Instituts zählen u.a. die Entwicklung von neuen zementbasierten Verbundwerkstoffen sowie von innovativen Verfahren zu deren Herstellung, die Untersuchung der Kurz- und Langzeiteigenschaften von neuen und bestehenden Baustoffen, die Erforschung der für das Materialverhalten maßgebenden Mechanismen sowie der Mittel zu deren gezielter Beeinflussung, die Modellierung des Baustoffverhaltens, die Ableitung von stoffgesetzlichen Beziehungen sowie die numerische Simulation des Materialverhaltens in unterschiedlichen Stadien seines Lebenszyklus. Weitere Informationen über das Institut für Baustoffe an der TU-Dresden finden Sie unter:
https://tu-dresden.de/bu/bauingenieurwesen/ifb/das-institut.

 

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Symate demonstriert Know-how für Industrie 4.0 und Tracking & Tracing

13. März 2020
Symate demonstriert Know-how für Industrie 4.0 und Tracking & Tracing
  • Event der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus: 

 

Senftenberg/ Dresden, 13. März 2020 – Die Symate GmbH präsentiert ihr Know-how bei einer Fachtagung der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus. Während einer Veranstaltung am 13. und 14. März 2019 diskutieren Fachexperten über die Zukunft der industriellen Fertigung. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Themen Industrie 4.0 sowie Tracking & Tracing.

 

Die Symate GmbH wird beide Schwerpunkte durch praxisorientierte Fachvorträge unterstützen. So wird David Haferkorn, Produkt Management und Business Development Manager bei der Symate GmbH, am 13.03.2019 ab 12:00 Uhr erläutern, welche Vorteile ein sogenannter Digitaler Zwilling bei der Herstellung von Faserverbundbauteilen hat. Am Beispiel der Black East GmbH zeigt Haferkorn, wie diese Methode dazu beiträgt, mögliche Prozessabweichungen frühzeitig zu erkennen und somit eine lückenlos hohe Qualität sicher zu stellen.

In seinem zweiten Fachvortrag beschäftigt sich Haferkorn am 14.03.2019 ab 14:00 Uhr mit dem Einsatz von KI-Systemen (KI = Künstliche Intelligenz) in heterogenen Produktionsumgebungen. Er stellt eine hoch effiziente Methode für die Optimierung von Prozessketten vor. Diese basiert auf schlanken Pilotprojekten, die sich nach individuellen Erfordernissen für andere Prozessketten oder Standorte übertragen bzw. skalieren lassen. Die in den Pilotprojekten gewonnenen Erfahrungen werden dabei gezielt für später integrierte Bereiche genutzt.

Das erfolgreiche Event der Brandenburgischen Technischen Universität wurde von der Fabrik ID GmbH (http://fabrik-id.de) ins Leben gerufen und findet am Zentrum Effiziente Fabrik Senftenberg (ZEF) jährlich statt.

 

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Carbon Composites e.V. diskutiert über datenbasierte Prozessanalyse

12. November 2019
Carbon Composites e.V. diskutiert über datenbasierte Prozessanalyse
  • Leichtbau-Event am 26.11.2019 in Schkopau 
  • Öffentliche Veranstaltung: Interessenten können an der Arbeitsgruppensitzung des CCeV teilnehmen
  • Zukunftsthema: ‚Daten aus der Automatisierung für die Prozessanalyse‘

 

Dresden / Schkopau, 12. November 2019 – Die Symate GmbH, Spezialist für die Optimierung von Fertigungsprozessen mit Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI), unterstützt die bevorstehende Arbeitsgruppensitzung der ‚UAG Technologiedatenmanagement und KI‘ des Carbon Composites e.V. (CCeV). Die Veranstaltung mit dem Titel ‚Daten aus der Automatisierung für die Prozessanalyse‘ findet am 26.11.2019 von 08:30 Uhr bis ca. 13:30 Uhr im Fraunhofer-Pilotanlagenzentrum für Polymersynthese und -verarbeitung PAZ in Schkopau statt. Sie richtet sich bspw. an Fertigungsplaner sowie Produktionsmanager und ist für Nichtmitglieder des CCeV offen.

 

Interessenten können sich unter dem folgenden Link zur Teilnahme anmelden: https://db1.carbon-org.com/order_web_entry_deeplink/

 

Die Veranstaltung bündelt das Know-how der CCeV-Arbeitsgruppen ‚Technologiedatenmanagement und KI‘, ‚Herstellverfahren & Automatisierung‘ sowie ‚Werkzeug- und Formenbau‘. Sie wird von Dr. Hajo Wiemer geleitet. Wiemer leitet die Abteilung Prozessinformatik und Maschinendatenanalyse am Institut für mechatronischen Maschinenbau der TU Dresden und ist Geschäftsführer der Symate GmbH. Er verfügt über ein tiefgreifendes Know-how im Bereich der datenbasierten Prozessoptimierung und fungiert als Vermittler zwischen Wissenschaft und Praxis.

Gemeinsam beschäftigen sich die Teilnehmer der CCeV-Veranstaltung mit innovativen Systemlösungen für die Automatisierung in der Composite-Fertigung, datengetriebenen Methoden bei der Fertigung von technischen Textilien, digitalen Zwillingen, der digitalisierten Fertigung von CFK-Bauteilen sowie mit der Fertigung von thermoplastbasierten Sandwichstrukturbauteilen.

 

 

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Digitalisierung für eine hoch effiziente PUR-Verarbeitung

29. Oktober 2019
Digitalisierung für eine hoch effiziente PUR-Verarbeitung
  • Neues Forschungsprojekt: Symate und das Kunststoff-Zentrum in Leipzig arbeiten zusammen
  • Künstliche Intelligenz im Einsatz: Das KI-System Detact überwacht und analysiert Prozesskette

 

Dresden, 29. Oktober 2019 – die Symate GmbH, Spezialist für die Optimierung von Fertigungsprozessen mit den Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI), und die Kunststoff-Zentrum in Leipzig (KUZ) gGmbH arbeiten bei einem Forschungsprojekt für die Digitalisierung der Kunststofffertigung zusammen. Im Rahmen dieses Projektes wird eine Prozesskette zur Herstellung von Formteilen aus Polyurethan (PUR) installiert und mit Messtechnik kombiniert. Um die optimalen Parameter für einen hoch effizienten Prozess und eine konstant hohe Qualität der Produkte zu gewährleisten, wird der komplette Prozess mit dem KI-System ‚Detact®’ überwacht und analysiert.

 

Das Projekt:

Während des PUR-Verarbeitungsprozesses werden die Ausgangsmaterialien Polyol und Isocyanat in einem einstellbaren Verhältnis gemischt, in ein Werkzeug eingebracht und zu einem Bauteil geformt. Danach werden die Bauteile geprüft – z.B. mittels Sichtprüfung, Gewichtsmessung und mechanischer Prüfung durch Zugversuch.

Um diese Prozesse lückenlos zu überwachen, wird das KI-System Detact an verschiedene Teile der Fertigungsanlage angebunden – bspw. an die vorhandene S7-Steuerung der Verarbeitungsmaschine.

Hierbei werden typische Kenngrößen, wie Materialtemperaturen im Behälter bzw. am Mischkopf, das Mischungsverhältnis, die Komponentendrücke, die Austragsleistung und das Schussgewicht aufgezeichnet. Um die ablaufende chemische Reaktion verfolgen zu können, wurde das Werkzeug zudem mit verschiedenen Sensoren ausgestattet (z.B. Temperatur- und Drucksensoren, Sensor für die Messung der dielektrischen Polarisation), deren Daten von Detact erfasst und analysiert werden. Darüber hinaus fließen resultierende Eigenschaften des Bauteils und äußere Bedingungen, wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck in das KI-System ein.

Auf dieser Basis erfasst Detact alle relevanten Prozess-, Material-, Prüf- und Witterungsdaten. Diese werden dann mithilfe von mathematischen Modellen aufbereitet, dass sie analysiert werden können. Die nachfolgende Analyse findet innerhalb von Detact vollautomatisch statt. Detact liefert daraufhin ein komplexes Bild, mit dessen Hilfe die Forscher des KUZ den Prozess genauer verstehen und Stück für Stück optimieren können.

„Detact ist für uns die zentrale Plattform, mit der wir alle wichtigen Daten entlang der Prozesskette aufzeichnen, verarbeiten und analysieren“, erklärt Dr. Axel Böhme, der als Projektleiter beim KUZ verantwortlich zeichnet. „Das flexible KI-System von Symate generiert für uns wertvolle Informationen, mit deren Hilfe wir den Prozess soweit optimieren, dass er stabil und hoch effizienten läuft. Gleichzeitig haben wir einen kontinuierlichen Blick auf die Qualität der Produkte und können auch hier mögliche Einflussgrößen frühzeitig erkennen.“

Das Forschungsprojekt am KUZ Leipzig wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

 

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